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Wie entsteht ein Schuh

200 Schritte zum fertigen Schuh

Ein typischer Ludwig Reiter Schuh entsteht in Handarbeit. Im Prinzip ist der „Schuhbau“ bei allen Modellen gleich: Die beiden wesentlichen Teile, das Oberteil (Schaft) und der Boden (Sohle), werden – nach unterschiedlichen Macharten – miteinander verbunden. Je nach Modell sind dabei mehr als 200 einzelne Arbeitsschritte erforderlich.

Schritt für Schritt

Ein Schuh wird bei Ludwig Reiter in 200 bis 300 einzelnen Arbeitsschritten gefertigt. Hier die wichtigsten davon:

• Die für das jeweilige Schuhmodell am besten geeignete Lederart wird ausgewählt.

• Die einzelnen Elemente des Oberteils – Vorder- und Hinterkappe, Seitenteile, Lederfutter etc. – werden mit der Hand unter Zuhilfenahme einer Schablone aus dem Leder geschnitten oder maschinell ausgestanzt.

• Beim Oberteilsteppen näht man in vielen einzelnen Arbeitsgängen die Elemente des Oberteils und des Futters zusammen.

• Beim Zwicken wird das zusammengenähte Oberteil über den Leisten gespannt – eine dem Fuß nachgebildete Form aus Holz oder Kunststoff – und plastisch ausgeformt.

• Für das Zusammenbauen von Oberteil und Sohle werden bei Ludwig Reiter, abhängig vom Schuhmodell, verschiedene Techniken angewandt (siehe unten).  

• Je nach Art des Modells sind nach dem Verbinden von Oberteil und Sohle am fertigen Schuh bestimmte Abschlussarbeiten notwendig.

Beim rahmengenähten Schuh etwa das Ausputzen: Nach dem Fräsen der Sohlenkante wird der Lederabsatz aufgedrückt, gefräst, geglast, der Schuhboden gebimst, Absatz und Schnitt poliert.
Dann wird der Schuh noch gereinigt, mit Schuhpasta eingecremt und poliert.

 

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